Dienstag, 14. August 2018

Die Zeit rennt …

So langsam rückt der Abflug näher und die Liste, was noch alles zu erledigen ist, ist noch nicht wirklich kürzer geworden.
Immerhin habe ich jetzt den Flug für meinen Hund organisiert (hoffe ich zumindest). Das war nämlich gar nicht so einfach, da wir den ersten Teil der Strecke mit Lufthansa fliegen und den zweiten mit Brussels Airlines und das mit der Kommunikation am Telefon ist auch so eine Sache… Aber schließlich und endlich habe ich es irgendwie geschafft und hoffe jetzt, dass alles gut geht und keine Probleme mehr auftauchen. 

Inzwischen waren wir auch nochmal in der Tierklinik und haben die Flugtauglichkeit abgeklärt. Bis zum Flug bekommt mein Hund jetzt ein pflanzliches Mittel, dass sie toleranter gegen Stress machen soll. Ich hoffe das wirkt. Außerdem haben wir Unsummen für sämtliche Medikamente gegen Zecken, Mücken und sonstiges Viecher ausgegeben. Ich bin mal gespannt, was der Flug noch kostet.

Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass ich schon nächsten Dienstag fliege. Es ist irgendwie surreal. Ich glaube mein Hund wird auch schon ein bisschen nervös.

Letzten Samstag habe ich mich schon von meinen Bruder und meinem Onkel und meiner Tante verabschieden müssen, weil sie in den Urlaub fliegen und vor meinem Abflug nicht mehr wiederkommen. Es ist schon ein komisches Gefühl sich für so lange Zeit zu verabschieden. Gut, das es Internet gibt.
So langsam kommt ein Abschied nach dem anderen. Wie verabschiedet man sich für ein ganzes Jahr? 
Aber immerhin bin ich jetzt bestens beschützt:

Also kann eigentlich nicht viel schief gehen :)

Donnerstag, 2. August 2018

Endlich!

Inzwischen weiß ich meine Flugdaten. Ich fliege am 21.08., jetzt macht sich dann doch die Nervosität breit… und der Stress. Es gibt noch so viel zu organisieren. Mein Kreditkarten-Antrag wurde abgelehnt, die Beglaubigungen für mein Abiturzeugnis und das polizeiliche Führungszeugnis habe ich auch noch nicht.
Ich brauche noch Gastgeschenke, Koffer, muss den Flug für meinen Hund organisieren… Die Liste wird immer länger und für alles, was ich erledige kommen zwei neue Sachen dazu…

Zu meiner Gastfamilie habe ich mittlerweile auch Kontakt, meine Gastmutter spricht sogar ein bisschen deutsch. Ich freue mich wirklich darauf sie alle kennen zulernen.
Meine Gasteltern arbeiten beide ganztags und die zwei ältesten Kinder, eine Tochter und ein Sohn, haben beide selber schon eine Familie. Soweit ich das verstanden habe, schläft nur der jüngste Sohn (er müsste ungefähr so alt sein, wie ich) noch zu Hause.
Ich bin echt gespannt, wie Kampala so ist und wo das Haus liegt.

Freitag, 20. Juli 2018

Nochmal eine kleine Änderung

Jetzt ist doch wieder alles anders. Vermutlich gehe ich jetzt doch nicht nach Kasese zu Kiima Foods, sondern nach Kampala zu Little Light. Ich hatte gerade ein Skype-Interview mit dem Leiter für die Freiwilligen bei Little Light. Ich glaube es war das zweite Bewerbungsgespräch in meinem Leben und ich war ziemlich nervös. Eigentlich bin ich es noch immer. 
Es fing schon gleich gut an, weil ich eine E-Mail zu spät gelesen habe, in der er mich um meinen Lebenslauf, mein Motivationsschreiben und die Bestätigung des Termins für das Interview gebeten hat. 
So wirklich schlau angestellt habe ich mich dann auch nicht, zumindest kommt es mir so vor. Warum fallen einem die guten Antworten, bzw. überhaupt eine Antwort, immer erst hinterher ein?

Ich hoffe wirklich, dass es mit Little Light klappt. Meinen Hund kann ich zwar dort nicht mit hinnehmen, der müsste zu Hause bleiben (wegen der Kinder) aber dafür wäre es eine Arbeit mit Kindern und dem Namuwongo Slum. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mit Kindern arbeiten könnte, das letzte Jahr bei der Caritas hat wirklich Spaß gemacht. Außerdem würde es mich auch sehr interessieren, wie das Leben in und um ein Slum ist. Außerdem gibt es eine relativ große Auswahl an verschiedenen Projekten, wo so ziemlich alles dabei ist. Von Lernen mit den Kindern, über eine Jugendgruppe, bis zum vermarkten des Schmucks den die Frauen herstellen. Die Organisation ist ziemlich erfahren mit Freiwilligen, deswegen gibt es dort auch eine gute Struktur. (Das alles hätte ich zum Beispiel auf die Frage antworten können „Warum Little Light?“…)

Eigentlich bin ich wirklich froh, dass ich meinen Hund nicht mit zu Little Light nehmen kann, weil es für sie, vor allem mit dem Slum, vielleicht doch ein bisschen gefährlich wäre. Wenn das alles so klappt, gibt es in meiner Gastfamilie ein Hausmädchen, dass sich dann tagsüber ein bisschen um meinen Hund kümmern kann. Ich bin wirklich schon sehr gespannt auf meine Gastfamilie und auch wo ich und mein Hund dann wohnen. 

Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich meine Flugdaten bald erfahre...

Freitag, 6. Juli 2018

Besuch in der Tierklinik

Heute hatte ich den Termin in der Tierklinik. Endlich habe ich eine Ahnung, was ich tun kann, damit mein Hund möglichst gesund wieder nach Hause kommt.
Ich wurde zwar wieder gefragt, ob es keine andere Möglichkeit gibt, und das Sicherste wäre wohl, sie einfach zu Hause zu lassen. Aber die Tierärztin war echt nett und hat sich wirklich Zeit genommen, mich gut zu beraten. Ich war fast eine Stunde dort und habe jetzt das Gefühl, dass mein Hund ganz gut versorgt ist, wenn ich gut aufpasse.
Als erstes brauchen wir ein Mittel gegen Zecken, Fliegen und Mücken. Das mit der Impfung ist wohl vom Tisch, da sie hier in Deutschland einfach nicht zu bekommen ist und auch nicht alle Fälle abdeckt. Also werden wir uns ein Mittel, wie z.B. Exspot zum Auftragen auf die Haut besorgen und zusätzlich noch ein Halsband (z.B. Scalibor). Wichtig ist dabei, dass beides ein rebellierendes Mittel enthält, das heißt, dass der Wirkstoff die Viecher davon abhält überhaupt erst zu zubeißen und nicht erst wirkt, wenn sie schon gebissen haben.
Außerdem brauchen wir eine Mittel zu Entwurmen, dass auch gegen Herz- und Lungenwürmer wirkt (z.B. Milbactor).
Dann gibt es wohl noch eine Impfung gegen Leishmaniose, die ebenfalls von Zecken, Fliegen und Mücken übertragen wird. Allerdings ist es fraglich, ob wir es noch schaffen, alle Impfungen vor Uganda unterzubringen.
Auf jeden Fall sollte ich verhindern, dass sie baden geht, oder irgendetwas frisst. In dieser Hinsicht gilt für meinen Hund das Gleiche, wie für mich. Was das Fressen an geht, überlege ich, ob ich ihr für den Anfang eine Maulkorb kaufe.
Im August haben wir dann nochmal einen Termin in der Tierklinik, um die Flugtauglichkeit abklären zu lassen und die Movement Permit ausfüllen und bestätigen zulassen.

Das einzige, was mir für die Einreise nach Uganda mit meinem Hund jetzt noch fehlt sind die Flugdaten, damit ich abklären kann, wie ich den Transport organisiere. 

Übrigens weiß ich inzwischen, wo ich hinkomme. Ich werde in Kasese (in der Nähe von Fort Portal) bei Kiima Foods arbeiten. Ich bin mal gespannt, was ich dort tun werde.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Rassismus und Kritik an "Weltwärts"

In dem Seminar haben wir uns auch viel und ausführlich mit Kritik beschäftigt. Zum einen mit Kritik am Programm „weltwärts“, aber auch mit Kritik an der Privilegierung der „Weißen“ und dem sich daraus ergebenden Rassismus. 
Als ich am Anfang gesehen habe, dass wir uns im Vorbereitungsseminar auch mit Rassismus beschäftigen, war ich überrascht. Ich konnte mir nichts darunter vorstellen. Natürlich weiß ich, was Rassismus ist (dachte ich), aber Rassismus in Uganda? Dort haben doch sowieso alle die gleiche Hautfarbe. Also Rassismus gegen uns? Konnte ich mir eigentlich auch nicht wirklich vorstellen. Das wir Freiwilligen niemanden aufgrund seiner Hautfarbe diskriminieren, ist doch eh klar, oder?
So dachte ich vor dem Seminar. Vielleicht habe ich schon hin und wieder darüber nachgedacht, wie gut es mir geht, dass ich mein Leben nach dem „westlichen Standard“ führen kann. Ich habe das bisher eher allgemein gesehen. Über die Privilegien, die ich allein aufgrund meiner weißen Hautfarbe oder meiner deutschen Staatsbürgerschaft genieße, habe ich bisher noch nicht nachgedacht, bzw. war mir diese Tatsache schlicht nicht bewusst. 
Diese Privilegien sind vielleicht nich so greifbar, aber sie sind da. Sie machen einen Unterschied aus „schwarz“ und „weiß“.
Zum Beispiel kann ich ohne weiteres ein Touristenvisum für Uganda beantragen und dort einreisen, während Trina (unsere Projektkoordinatorin in Uganda) nur deshalb einreisen darf, weil sie eine Frau ist, Kinder in Uganda hat und dort Land besitzt. Denn all das macht es sehr wahrscheinlich, dass sie nach Uganda zurückkehren wird. Für einen alleinstehenden Mann wäre es nahezu unmöglich, jemals ein Visum für Deutschland zu erhalten. 
Und damit bin ich schon mitten in der Kritik an „Weltwärts“. Wie soll ein deutsch-ugandischer Austausch (das heißt in beide Richtungen!) zustande kommen, wenn es schon an der Einreise scheitert? Eine Frage die sich daraus ergibt, ist wer eigentlich die Bedingungen für diesen „Austausch“ festlegt. Wir schicken Freiwillige nach Afrika um dort „Entwicklungshilfe“ zu leisten, ohne danach zu fragen, ob unsere „Hilfe“ überhaupt gewollt ist. Wer gibt uns das Recht zu bestimmen, dass beispielsweise die Ugander „Hilfe“ brauchen und dass wir in der Lage sind diese „Hilfe“ zu leisten? Was qualifiziert uns dazu? Unsere Hautfarbe? Die Tatsache, dass wir aus dem „Westen“ kommen? Allein schon das Wort „Entwicklungshilfe“ klingt abwertend und überheblich.
Wir neigen dazu, alles nur aus einer Perspektive zu betrachten und zwar aus der eigenen. Es funktioniert nicht so, wie wir es gewohnt sind, aber ist es deswegen automatisch schlecht? Einen Weg zu finden, nicht abzuwerten, aber auf der anderen Seite auch nicht zu romantisieren, ist nicht einfach. (Es gibt da ein interessantes Video von Chimamanda Ngozi Adichie „The danger of a Single story“.)
Das Problem liegt darin, dass wir häufig erst einmal bewerten und eine Schublade stecken, anstatt es einfach nur zu betrachten und möglichst unvoreingenommen Erfahrungen zu sammeln. Wir vergessen, dass es sich vielleicht manchmal einfach nur um eine andere Perspektive handelt, die sich aus einer eigenen Geschichte und anderen äußeren Umständen ergeben hat. 
Dieses Denken sitzt in unseren Köpfen, ohne dass wir es kaum jemals hinterfragen. Es sitzt nicht nur in den „weißen“ Köpfen, aber das macht es in keinem Fall besser. 
Während des Seminars haben wir einige Texte gelesen, die harsche Kritik am Freiwilligendienst üben, weil er diesen Rassismus reproduziert. Im ersten Moment war diese Kritik heftig. Warum gehe ich eigentlich nach Uganda? Sollte man mit dieser Kritik nicht schnellstens alle Freiwilligendienste abschaffen? Wie kann ich mit diesem Hintergrund überhaupt noch nach Uganda gehen?
Im zweiten Moment ist das nicht die Lösung. Stattdessen ist es aus meiner Sicht tatsächlich wichtig nach Uganda zu gehen und zu zeigen, dass es anders geht. Das ich nicht als „Weiße“ da „runter“ gehe, um zu „helfen“, sondern stattdessen den Austausch und die Zusammenarbeit zu stärken. Wenn ich nach Uganda gehe, sehe ich mich nicht als Lehrer, sonder als Schülerin, die von der Lebens- und Sichtweise der Ugander lernen darf. Nicht weil sie so schön ursprünglich und einfach leben, sondern einfach weil es ein anderes Land mit anderen Bedingungen und anderen Sichtweisen ist.
Auf lange Sicht müsste diese Kritik natürlich dazu führen, dass Freiwilligendienst mehr wie ein gegenseitiges Austauschprogramm funktioniert. Und vielleicht können wir Freiwillige dazu beitragen, indem wir bewusst machen, wie wichtig dieser Austausch ist und weiter die Einseitigkeit und den Rassismus kritisieren. 

Für mich bedeutet das ganz konkret, dass ich sehr aufpasse, was und wie ich hier schreibe und ich freue mich, wenn ihr mich auf generalisierende und kategorisierende oder sogar rassistische Äußerungen aufmerksam macht und meine Texte kritisiert.

Und natürlich freue ich mich auch ganz generell über eure Meinung zu dem Thema.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Seminar in Leipzig

Heute ist schon Mittwoch. Die letzten zwei Tage vergingen wie im Flug. Bis auf die Anfahrt ist das Seminar echt toll. Leider hatte mein Zug Verspätung und dann habe ich auch erst nicht verstanden, wie das Tram-System funktioniert und so ist mir die Tram erstmal vor der Nase weggefahren. (Hier in Leipzig gibt es Doppelhaltestellen, das heißt zwei Trambahnen halten hintereinander an der gleichen Haltestelle…) Als nächstes bin ich an meiner Ziel-Haltestelle dann erstmal in die falsche Richtung gelaufen, aber schließlich habe ich das Hostel doch noch gefunden. Man erkennt es von außen fast nicht (zumindest bin ich gleich mal vorbei gelaufen), aber die Zimmer sind wirklich toll. Jedes ist anders gestaltet und mit ganz vielen kreativen Ideen.

Das ist z.B. unser Zimmer ... und das eine Wand in der Toilette ...



Unser Mittagessen bekommen wir von der „Vleischereiund es schmeckt wirklich gut. Es ist alles vegetarisch / vegan, aber mir wäre es ehrlich gesagt nicht aufgefallen. Ich habe noch nie richtig vegan gegessen und freue mich, es hier kennenzulernen. 
Da ich fast zwei Stunden später komme als geplant, haben die anderen schon ohne mich angefangen. Zum Glück ist es nicht weiter schlimm, dass ich mich so verspätet habe und ich habe auch noch nicht viel verpasst.
Die anderen Freiwilligen sind alle sehr sympathisch. Bis jetzt sind wir vier Mädchen und ein Junge, aber am Donnerstag kommt noch ein weiteres Mädchen dazu. 
Die Betreuer sind wirklich nett und sehr entspannt, sodass eine lockere Atmosphäre herrscht. Ich bin wirklich froh, dass ich bei dieser Organisation gelandet bin. 
Vuga e.V. besteht komplett aus ehemaligen Freiwilligen, wodurch der Kontakt nach Uganda tatsächlich auch aus persönlichen Beziehungen besteht. Außerdem wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass wir uns in Uganda in die Gemeinschaft einfügen und für die Zeit unseres Freiwilligen Dienstes fest in die ugandische Gemeinde vor Ort integriert sind und nicht nur Gäste, oder sogar Touristen. Deshalb sind wir dort in Gastfamilien untergebracht und werden über das ganze Land verteilt, damit wir nicht Gefahr laufen, nur unter uns Freiwilligen zu bleiben. Laut Betreuern steigt auch unsere Sicherheit mit dem Grad der Integration in unsere Gastfamilie und die Gemeinschaft.
Außerdem haben wir schon viel interessante Information über die Geschichte Ugandas, das politische System und die politische Kultur des Landes bekommen. 
Die Regierungsform in Uganda ist eine Präsidialregierung und der Präsident Yoweri Museveni ist bereits seit 32 Jahren im Amt. Auch wenn sich mittlerweile manche Ugander einen Wechsel wünschen, ist die Unterstützung der Bevölkerung für den Präsidenten doch sehr hoch, da er dem Land, nach dem Ende der Kolonialisierung, Stabilität und Struktur gebracht hat. Der Wunsch nach einem Wechsel kommt vor allem bei den Jüngeren auf, die sich an die Zeit vor Museveni gar nicht erinnern, bzw. nichts anderes kennen. Interessant finde ich z.B., dass es im Parlament eine feste Anzahl an Plätzen gibt, die von Frauen besetzt werden müssen und es sich dabei um 25 Prozent handelt!
Gestern kam Trina die Projektkoordinatorin in Uganda. Sie arbeitet fest für Vuga e.V. und wird uns in Uganda mit dem Arbeitsvisum, usw. unterstützen und als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Sie wird uns in den nächsten Tagen noch einiges zu Uganda und dem Leben dort erzählen und uns auch unsere Gastfamilien und Einsatzstellen vorstellen. Es ist auf jeden Fall toll sich mit einer Uganderin persönlich austauschen zu können und ihre Meinung zu den Themen zu hören, die wir uns erarbeiten. 
Nachdem wir uns den ganzen Tag mit Organisatorischem und politischen Diskussionen beschäftigt haben, dürfen wir abends machen, was wir wollen. 
Gestern haben wir uns Fahrräder in einer „Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt“ ausgeliehen (Man kann dort sein kaputtes Fahrrad hinbringen und dann unter Anleitung selbst reparieren. Eine wirklich coole Idee!) und sind dann quer durch Leipzig bis zum Völkerschlachtdenkmal gefahren. Es ist wirklich riesig und ziemlich beeindruckend. Von dort hatten wir einen tollen Blick über Leipzig und auf einen wunderschönen Sonnenuntergang.

... Fahrradtour durch Leipzig ...

Montag, 11. Juni 2018

Auf zum Vorbereitungsseminar

Einen Arzttermin brauche ich doch noch, laut weltwärts brauche ich ein ärztliches Attest, das mir meine Tropentauglichkeit bescheinigt. Meine Hausärztin ist so nett und stellt mir das Attest umsonst aus, weil ich es ja freiwillig mache. 
Dann ist es auch schon so weit. Ich sitze im Zug nach Leipzig und fahre zu dem Vorbereitungsseminar. Als ich die Einladung bekommen habe, war es noch eine Ewigkeit hin, aber die Zeit verging wie im Flug. Ich hoffe ich habe alles erledigt, was ich machen sollte. Ich bin wirklich gespannt, was ich dort alles lerne und natürlich auch, wer die anderen Freiwilligen sind. Danach kenne ich dann hoffentlich auch meine Gastfamilie, weiß wo ich genau hinkomme und was ich dann dort mache. Ich hoffe, dass klappt mit dem Hund alles gut.